Bündner Strahlenziegen

Bündner Strahlenziegen


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Robuste Gebirgsziege

Die Herkunft und ein spezielles Erkennungsmerkmal gaben der Ziege den Namen. Der Kanton Graubünden ist die Heimat dieser Gebirgsziege. Lange Zeit galt die Rasse als gefährdet, vermochte aber dank der starken kulturellen Verankerung im Heimatkanton zu überleben. Bereits 1913 wurde die Ziege beschrieben und seit 1938 wird sie gezielt gezüchtet.


Wie andere Rassen auch, entstand die Bündner Strahlenziege aus lokalen Ziegenrassen. Sie ist eine typische Vertreterin der robusten Gebirgsrassen, die dem rauen Klima zu widerstehen vermag. Ihre Konstitution erlaubt es, lange, beschwerliche Weg für die Futtersuche zu gehen und trotzdem annehmbare Milchleistungen zu erbringen.

Etwas Besonderes an dieser (gehörnten oder ungehörnten) Ziege ist ihre kontrastfarbige Färbung. Das Hauptkleid ist glänzend schwarz. Die Lippen, die Rückseite der Oberschenkel, der Bauch und der untere Teil der Glieder (Stiefel) sind weiss. Ihren Namen erhalten hat die Ziege wegen den zwei weissen Streifen (Strahlen) am Kopf, die vom Hornansatz bis zur Nase verlaufen. Mit ihrem kurzen, glatten Haaren wirkt die Ziege elegant.